Tag des Denkmals: „Gemeinsam unterwegs"

„Gemeinsam unterwegs" war in diesem Jahr das Motto zum Tag des Denkmals am 25. September 2016. Die Johanniter, die sich im Heiligen Land als Burgenbaumeister bewiesen hatten, siedelten sich in Fürstenfeld im 13. Jahrhundert an und waren auch im Besitz der Pfarrrechte von Altenmarkt und Übersbach. Mit ihrer Präsenz dominierten sie schon sehr früh die Region an der Grenze. Diese drei historisch bedeutsamen Kirchenanlagen sind durch einen ca. 18 Kilometer langen Fahrradweg, die Ritterorden Radltour, verbunden. Im Zuge einer geführten Radtour wurden alle drei Kirchen besucht und die historisch interessierten Radler vor Ort von fachkundigen Führern erwartet. In Fürstenfeld von Mag. Franz Strobl, in Übersbach von Mag. Ursula Kohl und in Altenmarkt von Franz Rabl. Bei einem gemeinsamen zweistündigen Rundgang entlang des Festungsweges der Stadt Fürstenfeld konnten nicht alltägliche Punkte, wie die Aussichtswarte am der Schule am Schillerplatz oder der Dachboden des Zügnerhauses, entdeckt werden.

Tag des Denkmals 2016

 

Führungen für den Festungsweg

Führungen für den Festungsweg Fürstenfeld werden nach Anmeldung beim Tourismusverband Fürstenfeld angeboten. Den Tourismusverband erreichen Sie unter der Rufnummer 03382 / 55470. Kosten für die Führung: € 3.- pro Person.

Vulkan-TV berichtet über den Festungsweg






Festungsweg feierlich eröffnet

Der Abschuss einer Kanone war das weithin hörbare Signal, Barockmusik mit Pauke und Trompeten die historisch passenden Klänge: Am Samstag, 6. Juli, wurde der Festungsweg Fürstenfeld feierlich eröffnet. Zahlreiche Ehrengäste und viele Fürstenfelderinnen und Fürstenfelder besuchten die Zeremonie auf dem Areal der ehemaligen Astria Tabak Werke. Gemeinsam mit dem Festungsweg wurde auch die denkmalgeschütze, 1886 fertiggstellte Eisenbrücke zwischen ATW-Gelände und dem heutigen Jugend- und Familiengästehaus für die Öffentlichkeit freigegeben - eine weitere, neue Attraktion für Fürstenfeld. Die Konstuktion der Brücke ist mit der des drei Jahre später eröffneten Eiffelturms indentisch.

Mit dem „Festungsweg Fürstenfeld“ ist die ehemalige Festungsstadt um eine touristische Attraktion reicher. Sowohl für Gäste und Besucher als auch für alle Bewohnerinnen und Bewohner Fürstenfelds macht der Festungsrundgang die historische Vergangenheit der Stadt dauerhaft begehbar. Sie führt die einmalige Position Fürstenfelds vor Augen. Der Rundweg macht die aus dem 16. Jahrhundert stammende Anlage des italienischen Festungsbaumeisters Domenico dell‘Allio erlebbar. Der Festungsweg Fürstenfeld erstreckt sich über eine Länge von 3,5 Kilometer und umfasst 13 Stationen rund um die ehemalige Festungsstadt. Das Wirken des Johanniter Ritterordens in Fürstenfeld, Übersbach und Altenmarkt kann man auch auf einer „Ritterorden Radl-Tour“ erkunden.


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